Wie kann die sozial-ökologische Transformation demokratisch gestaltet werden? 10/17/2022 22:00 to 01/01/1970 00:00 - 17-19 Uhr, FES Paris Ein deutsch-französischer Austausch Ob Hitzerekorde, Naturkatastrophen oder Migrationen : es gibt handfeste Beweise dafür, dass der Klimawandel sich nicht nur über Zahlen und Prognosen definiert, sondern bereits Realität ist: die eines überhitzten Planeten. Zwar werden die Rufe nach ehrgeizigeren Maßnahmen immer lauter, doch die Gelbwesten-Proteste in Frankreich haben erneut deutlich gemacht, wie wichtig es ist, alle Bürger_innen den politischen Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Mit der Einführung von Instrumenten wie dem Bürgerkonvent für das Klima in Frankreich oder den Transformationsräten in Deutschland haben die beiden Länder den Anspruch formuliert, die Bürger_innen - bei aller Kritik über deren konkrete Umsetzung - stärker in die Gestaltung der ökologischen Transformation einzubinden. Welcher Weg führt zum Ziel einer sozialvertraglichen, demokratisch legitimierten sozial-ökologischen Transformation, die der enormen Herausforderung beim Klimawandel gerecht werde? Und wie kann dieser Abstimmungsprozess auf verschiedenen Ebenen organisiert werden? Programm 17h00 Begrüßung Thomas Manz, Büroleiter, FES Paris Léna Spinazzé, stellvertretende Leiterin des IDDRI 17h15 Erfahrungen und Ziele öffentlicher Akteure Martin Hennicke, ehemaliger Abteilungsleiter Politische Planung in der Staatskanzlei NRW, Mitglied im Arbeitskreis Nachhaltige Strukturpolitik FES. Barbara Pompili, Abgeordnete der Nationalversammlung, Umweltministerin a.D. 17h45 Überlegungen zur Rolle der Sozialpartner Romain Descottes, Referent, internationale Abteilung, zuständig für neue Arbeitsformen und das Verhältnis zwischen Umwelt- und Gewerkschaftspolitik, CGT Frederik Moch, Abteilungsleiter Struktur-, Industrie- und Dienstleistungspolitik, DGB-Bundesvorstand 18h15 Debatte Moderation: IDDRI & FES 19h00 Ende der Veranstaltung Simultanübersetzung deutsch-französisch