Europas wirtschaftliche Souveränität 05/27/2021 22:00 to 01/01/1970 00:00 - Online-Seminar Ist eine Rückverlagerung von Teilen der Wertschöpfungsketten nach Europa sinnvoll? Die Covid-19 Pandemie hat sowohl in Europa als auch global eine schwere Wirtschaftskrise ausgelöst. Pandemiebedingte Produktionsrückgänge führten weltweit zu Versorgungsengpässen sowohl bei Endprodukten als auch bei Vorprodukten. Vor diesem Hintergrund haben Confrontations Europe und die Friedrich-Ebert-Stiftung Raum für einen deutsch- französischen Austausch zu der Frage geben, ob und ggfs. wie eine Re-europäisierung von Wertschöpfungsketten die Resilienz der europäischen Wirtschaften stärken und zu mehr ökonomischer Souveränität führen kann. Wo liegen Gemeinsamkeiten und Differenzen mit Blick auf die Debatte um eine neue Industriestrategie der EU? Wie kann ein Rückfall in wirtschaftlichen Nationalismus verhindert werden? Welche Strategien wären neben bzw. anstelle der Rückverlagerung von Produktion geeignet, die wirtschaftliche Souveränität Europas zu stärken? Und welche gemeinsamen Initiativen zwischen Deutschland und Frankreich wären anzustreben? Begrüßung Michel Derdevet, Vorsitzender von Confrontations Europe & Bruno Bousquié, Managing Partner, EY-Parthenon France Thomas Manz, Leiter der FES Paris Input: Leitlinien und Ziele der französischen EU-Präsidentschaft Jacques Maire, Abgeordneter der französischen Nationalversammlung, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, stellv. Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Standort Frankreich“ Kommentare Gabriele Bischoff MdEP, Mitglied im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten Louis Schweitzer, hoher Beamter, ehemaliger Vorsitzender von Renault und Initiative France Stefan Körzell, geschäftsführendes Vorstandsmitglied, DGB Diskussion mit den Teilnehmer_innen Moderation: Pervenche Berès, MdEP