Mittwoch, 23.03.2022 - FES-Landesbüro Niedersachsen

Schicksalswahl für Europa: Frankreich vor den Präsidentschaftswahlen

Online-Konferenz mit unserem Büroleiter Dr. Thomas Manz und Frankreich-Expertin Dr. Ronja Kempin

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Am 10. April 2022 findet in Frankreich die Präsidentschaftswahl statt. Seit einiger Zeit wächst die Wählerschaft der politischen Rechten stetig, die Kandidaten der extremen Rechten kommen nach allen Umfrage kumuliert auf über 30 % der Stimmen. Eric Zémmour, der im politischen Spektrum noch weiter rechts-außen zu verorten ist, als Marine Le Pen, die Vorsitzende der rechtsextremen Partei Rassemblement National, findet immer mehr Befürworter in der französischen Gesellschaft. Nichtsdestotrotz wird die Stichwahl am 24. April voraussichtlich Marine Le Pen und dem amtierenden Präsidenten Emmanuel Macron entschieden werden. Die politische Linke scheint in Frankreich hingegen auf einem absteigenden Kurs zu sein. Die linken Kanditat_innen liegen bei Umfragen weit hinter ihren Mitstreiter_innen aus der politischen Mitte und der extremen Rechten. Um die Auswirkungen der französischen Präsidentschaftswahl auf die französische Gesellschaft, die deutsch-französische Beziehung und die europäische Zusammenarbeit zu beleuchten, lud das Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung zu einer Online-Podiumsdiskussion mit Thomas Manz, Leiter des FES Büros in Paris und Ronja Kempin, Frankreichexpertin der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin ein. Die Moderation übernahm Journalistin und ZEIT-Autorin Cosima Schmitt. Begrüßt wurden das Podium und die Multiplikator_innen im Publikum von Stephan Meuser, Leiter des Landesbüros Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung.

 

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